Buchtipp:

"Lernen" Bestseller von Manfred Spitzer

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Lernen findet im Kopf statt. Was der Magen für die Verdauung, die Beine für die Bewegung oder die Augen für das Sehen sind, das ist das Gehirn für das Lernen. Daher sind die Ergebnisse der Gehirnforschung für das Lernen so wichtig wie die Astrophysik für die Raumfahrt. Manfred Spitzer hat dieses Buch für einen breiten Leserkreis von Menschen geschrieben, die mit Lernen und Lernenden zu tun haben: Eltern, Lehrer, Schüler, Bildungspolitiker und alle, der seine Lernmaschine im Kopf verstehen und einsetzen möchte. Spitzers Buch ist ein Plädoyer gegen Vorurteile: "Schüler sind nicht dumm, Lehrer sind nicht faul und unsere Schulen sind nicht kaputt. Aber irgendetwas stimmt nicht." Träumen wir nicht alle immer noch vom Nürnberger Trichter, der uns Lernen ohne Mühe verheißt, uns alles eintrichtert, was wir hören? Aber was wäre, wenn unser Gehirn tatsächlich alles so aufnehmen würde wie der Nürnberger Trichter, wenn auch aller Unsinn, den wir hören, gelernt würde? Was wäre, wenn wir Fremdsprachen im hohen Alter so leicht lernen würden, wie wir als Kinder die Muttersprache lernen? Und warum ist es gar nicht zu bewerkstelligen, Lernen aus dem Leben zu verbannen? Und wenn Lernen unvermeidliche ist, gibt es dann so etwas wie eine Gebrauchsanleitung zur Lernmaschine in unserem Kopf?

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Wie unser Gehirn lernt

Lange Zeit ist man davon ausgegangen, dass es ein sog. Kurz- und ein Langzeitgedächtnis gäbe. Dies natürlich nur als Metapher. Heute ist man aufgrund moderner Erkenntnisse der Hirnforschung zu einem anderen Bild übergegangen: Wir speichern kurzfristige Dinge, wie z.B. eine zu merkende Telefonnummer, eine gestellte Aufgabe oder zu erledigende Dinge in einem "Arbeitsspeicher" zwischen. Diese Informationen werden dann schnell wieder gelöscht um den Speicher für neue Aufgaben frei zu haben. Sind darunter aber Informationen, die wir längerfristig benötigen, muss ein Lernprozess eintreten. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten.

Erfolg ist ein großer Motivationsfaktor, 
sorgt für Glücksgefühle und fördert das sichere Abspeichern von Informationen Das Gehirn ist generell bereit, immer und in jeder Situation zu lernen. Dies ist eine alte Überlebensstrategie. Immer wird abgeglichen, ob es eine solche Situation oder Information schon einmal gab und wie am Besten auf die Situation zu reagieren sei. Kommt es bei diesem Abgleich zu der Erkenntnis, dass der vorausberechnete Ablauf anders eintrifft, so ist sofort die Lernbereitschaft erweckt. Das Gehirn schüttet den Neurotransmitter Dopamin aus und will die Situation "sich einprägen". Es braucht dazu positive Gefühle, Begeisterung und ein Mindestmaß an Wachheit. Diese Dopaminausschüttung bringt den ganzen Menschen in eine positive Lernhaltung. Sollten wir nun Dinge lernen "müssen", die weder ganz neu sind (so dass sich diese Ausschüttung automatisch einstellte), noch besonders aufregend, dann liegt es an uns, wie wir mit Mentaltechniken diese Begeisterung herbeiführen und somit sicher abspeichern. Mehr dazu im Seminar.

Was ist nun mit negativen Emotionen? Helfen die auch beim Abspeichern?
Ja. Wir kennen dies von traumatischen Erlebnissen, die uns so tief berührt haben, dass wir sie uns nach nur einmal erleben für immer eingeprägt haben. Das Gehirn bringt diese dannn aufgrund des Vergleichens immer wieder z.B. in Form von Blockaden an die Oberfläche des Bewusstseins, wenn es eine scheinbar ähnliche Situation entdeckt. Überforderung, Stress, Trauer und Angst behindern 
schnelles Lernen und Lesen Dieser Mechanismus soll schützen und vor Fehlern bewahren. Dabei wird auch der körpereigene Zustand von Angriff oder Flucht ausgelöst, der aber für das effiziente Lernen nicht förderlich ist. Bei Streß, und insbesondere bei chronischem Streß, kommt es zu Schäden am Hippokampus, zu Leistungsminderung und es findet langfristig betrachtet ein Zelluntergang statt, der sich ungünstig auf das Lernen und Behalten auswirkt.

Wie lernen wir nun? Wie speichert das Gehirn?
Der Hippokampus nimmt die Informationen zunächst auf und speichert während der aktiven Lernphase "zwischen". Nachts arbeitet er "offline" und füttert den Kortex, die Großhirnrinde, wo die Informationen, je nach Lerninhalt dauerhaft abgespeichert werden. Man kann es vergleichen mit einer Lore aus einem Bergwerk, die nachts ihren Weg antritt zum Verankern und Abspeichern. Im Seminar lernen wir, wie dieser heikle Prozeß unterstützt werden kann und welche gravierende Fehler leider viele Studenten in ihrer Prüfungsvorbereitung machen. Ein einfaches Verhindern von "Info-Lösch-Vorgängen" und das richtige Verhalten während der Lernphase kann die Dauer der Prüfungsvorbereitung geradezu halbieren.

Sie lernen im Seminar auch über die unterschiedlichen Gehirnwellen (beta, alpha, theta und delta) und wie wir welche zum Lernen und insbesondere Abspeichern nutzen können. Der REM (rapid eye movement) -Schlaf ist dabei ein wichtiger Faktor, den wir uns während des Lernens als Speicherunterstützung und Erholung zu Nutze machen können. Aber besonders in der Nacht kann durch einfache Mentalübungen und Verhaltensweisen dafür gesorgt werden, dass diese kostbaren Phasen die Lore bei der Fahrt vom Hippokampus zum Kortex unterstützen.

Diese und viele weitere Informationen werden Ihnen im ScanReading Seminar praxisnah dargebracht und haben schon vielen Lernenden geholfen, ihre Prüfung sicher zu bestehen, die Lernzeit mit Spaß zu gestalten und selbstsicher in die Prüfung zu gehen!

Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz im ScanReading-Seminar. Die Größe des Seminars ist auf 14 (in Ausnahmefällen 16) Teilnehmer begrenzt, damit sich der Trainer um jeden richtig kümmern kann. Hier finden Sie die
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Starten Sie durch mit Leichtigkeit und Spaß am Lernen! Unser Gehirn könnte uns so viel mehr zur Seite stehen, wenn wir es nur richtig zu behandeln wüssten!

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